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Ästhetische Praxis in der Sozialen Arbeit
Ästhetische Bildung im Medienzeitalter Kulturelle Medienbildung:
Medien – und Kulturpädagogik
Neue Medien Kunst, Bildung und Soziales Praxis
Forschungen zu Veränderungen von ästhetischen, sozialen Erfahrungsformen durch gesellschaftliche Technologisierungsprozesse
Das Internet als neuer Kultur- und Sozialraum
Geschichte unserer Wahrnehmung (Aisthesis) Raum- und Zeitkonzepte
Multi-Mediale Gestaltung und Bildungsräume
Interkulturelle Ästhetik Gender und Medien
Globalisierung von Kunst und Kultur
Kunst und Soziales
Künstlerische Konzepte und Ästhetische Konstellationen
Zeitgenössische Kunst an der Schnittstelle von Ästhetik und
Sozialem
Medien- und Netzkunst
Transkulturelle Bilder
Bildaneignung
Die Arbeitsschwerpunkte basieren auf folgenden Forschungsergebnissen:
Neue Herausforderungen an Soziale Praxis durch medientechnolgoische Entwicklungen
Die Entwicklungen der neuen Medien berühren alle gesellschaftlichen und sozialen Bereiche. Sie verändern Formen der Sozialisation, unserer Wahrnehmung (Aisthesis), Selbstbilder/Identitäten, der Wahrnehmung der Anderen und der Welt. Medientechnologien verändern grundlegend unsere Kommunikation, Formen der sozialen Interaktion und auch der Partizipation an der Gesellschaft.
Medien sind heute nicht mehr nur als Werkzeuge oder Vermittler zu verstehen,sondern sie verändern grundsätzlich ihren gesellschaftlichen Status. DieMedientechnologie wird zu unserer zweiten Umgebung, zu unserer „zweiten Natur“(Euler). Die Technologisierungs- und Medialisierungsprozesse durchdringen alle gesellschaftlichen Bereiche und verändern grundlegend Anforderungen an
pädagogische, soziale Kinder- und Jugendarbeit.
Die neuen Medien sind gesellschaftliche Kommunikations- und Interaktionsformen mit neuen Dimensionen: soziale, technisch-politisch, pädagogisch und ästhetisch, die bisher weder in Theorie und Praxis Sozialer Arbeit angemessen reflektiert sind.
Die Bedeutung und der Stellenwert von Vermittlungskonzepten, d. h. medialer Bildung, wird dadurch radikal erhöht. Klassische Konzepte einer Medienarbeit, Kulturpädagogik, Kinder- oder Jugendarbeit, ästhetischer Bildung, interkultureller oder politischer Bildung und Soziale Arbeit reichen nicht mehr aus, diese neuen Dimensionen zu erfassen. Notwendig wird eineVerzahnung traditioneller pädagogischer Einzelbereiche.
Es entstehen neue Schnittstellen zwischen den Bereichen Medien, KinderundJugendarbeit, Ästhetik, Bildung und Pädagogik.Aktuelle Herausforderungen und Anforderungen an eine medienpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen werden unter den Begriff der „kulturellen Medienbildung“ in der Fachöffentlichkeit diskutiert.Im Unterschied zu den traditionellen pädagogischen Einzelbereichen oder –pädagogiken geht es in der kulturellen Medienbildung darum, an einem lebendigendynamischen Konzept zu arbeiten, was sowohl traditionelle pädagogischeErfahrungen und Ansätze beinhaltet als auch in der Lage ist, neue technischemediale und innovative Entwicklungen aufzunehmen.
Als Handlungsperspektive ergeben sich dabei ästhetische Konstellationen und Bildungsprozesse, die eine (Re)Kontextualisierung, genauer: eine Neu-Verortung im Spannungsgefüge von sozialem Raum, individueller Biografie, Leiblichkeit und Materialität notwendig machen.
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