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In Werkstattseminaren
und Laboratorien geht es um den Erwerb von ästhetisch-medialen
„Eigenqualifikationen", Handwerklich- technische Kompetenzen werden in
Zusammenhang gestalterischer Ansätze in verschiedenen Mediensparten (Fotografie,
Malerei, Bildnerisches Gestalten, Musik, Bild, Video, etc.) verbunden, die über
.experimentelle und exemplarische
Übungen vermittelt werden.
In Seminaren stehen ästhetische
und mediale Praxiskonzepte, theoretische und konzeptionelle Ansätze (Kultur-
und Medienpädagogik) mit unterschiedlichen Zielgruppen und Arbeitsfeldern im
Mittelpunkt sowie deren (medien-) kritische Reflexion. Dabei geht es um die
Entwicklung von kritischen pädagogisch-medialen und berufsspezifische Reflexionskompetenzen
In Projektstudien steht die
selbstständige Entwicklung von exemplarischen Praxiskonzepten im
Mittelpunkt, in denen die späteren
Anwendungsmöglichkeiten und die Vermittlungskompetenz in
arbeitsfeldspezifischen Medien- und Kulturprojekten erprobt werden kann. Dabei
geht darum, aufbauend auf eigener ästhetisch-medialer und sozialer
Gestaltungskompetenz, Praxiskonzepte zu
entwerfen, zu entwickeln und in
ausgewählten sozialen Kontexten zu realisieren, zu reflektieren und zu
dokumentieren. Beispiele: Projekt „Kinderweltraum", Projekt Kulturpädagogik,
Multi-Media-Projekt, Projekt politisch-ästhetische Strategien im sozialen Raum.
In Vorlesungen werden theoretisch-philosophische
Zusammenhänge und Positionen aus dem Bereich
Medien, Ästhetik, Kultur, Bildung und Kunst vorgestellt und in
Arbeitsgruppen reflektiert. Diese
Theorieveranstaltungen gruppieren sich um komplexe Themen und Zusammenhänge wie
Kunst, Kultur und Kommunikation in verschiedenen sozialen Kontexten, Kultur-
und Medientheorie, Wahrnehmungstheorie, ästhetische Erfahrung und Bildung,
Ästhetik und Ästhetisierung der Lebenswelt, Medien- und Kulturindustrie, Gender
und Medien, Interkulturelle Ästhetik, Kommunikation und Medien.
Kolloquien
„ästhetisch-wissenschaftliches Arbeiten"
Im Kolloquium können
Studierende, die ihre Diplomarbeit in ästhetisch-wissenschaftlicher Form
(Video, CD, Website, Ausstellung, etc.) entwickeln wollen, Ansätze und
Herangehensweisen erarbeiten:
1. Inhaltliche
Konzeption der Produktion: Theoretisch-praktischer Ansatz
2. Ästhetisch-mediale
Konzeption: Gestaltung (Form-Inhalt)
3. Philosophisch-mediale
Selbstreflexion: Möglichkeiten und Grenzen des Mediums
4. Sozial-pädagogischer
Kontext der Produktion: Bezüge zu sozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern und
Fragestellungen
Studienbereichsübergreifende
Seminare und Veranstaltungen
Das Thema „Medien"
als Querschnittsthema im Studiengang Sozialpädagogik wird besonders deutlich in
studienbereichsübergreifenden Veranstaltungen und Seminaren wie z.B. „Das Internet als neuer Kultur- und
Sozialraum", „Medien-Sozialisation", „Mixed-reality Lernumgebungen",
Globalisierung von Medien, Kommunikation und Kultur etc., in denen die aktuellen Prozesse
gesellschaftlicher Technologisierung thematisiert in ihrer unmittelbaren Bedeutung für Sozialisationsprozesse, soziale
und kulturelle Arbeits-, Lebens- Bildungs- und Kommunikationsformen kritisch
reflektiert werden.
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