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Anette Seelinger
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In Werkstattseminaren und Laboratorien
geht es um den Erwerb von ästhetisch-medialen „Eigenqualifikationen", Handwerklich- technische Kompetenzen werden in Zusammenhang gestalterischer Ansätze in verschiedenen Mediensparten (Fotografie, Malerei, Bildnerisches Gestalten, Musik, Bild, Video, etc.) verbunden, die über .experimentelle  und exemplarische Übungen vermittelt werden.

In Seminaren stehen ästhetische und mediale Praxiskonzepte, theoretische und konzeptionelle Ansätze (Kultur- und Medienpädagogik) mit unterschiedlichen Zielgruppen und Arbeitsfeldern im Mittelpunkt sowie deren (medien-) kritische Reflexion. Dabei geht es um die Entwicklung von kritischen pädagogisch-medialen und berufsspezifische Reflexionskompetenzen

In Projektstudien steht die selbstständige Entwicklung von exemplarischen Praxiskonzepten im Mittelpunkt,  in denen die späteren Anwendungsmöglichkeiten und die Vermittlungskompetenz in arbeitsfeldspezifischen Medien- und Kulturprojekten erprobt werden kann. Dabei geht darum, aufbauend auf eigener ästhetisch-medialer und sozialer Gestaltungskompetenz,  Praxiskonzepte zu entwerfen, zu entwickeln  und in ausgewählten sozialen Kontexten zu realisieren, zu reflektieren und zu dokumentieren. Beispiele: Projekt „Kinderweltraum", Projekt Kulturpädagogik, Multi-Media-Projekt, Projekt politisch-ästhetische Strategien im sozialen Raum.

In Vorlesungen werden theoretisch-philosophische Zusammenhänge und Positionen aus dem Bereich  Medien, Ästhetik, Kultur, Bildung und Kunst vorgestellt und in Arbeitsgruppen  reflektiert. Diese Theorieveranstaltungen gruppieren sich um komplexe Themen und Zusammenhänge wie Kunst, Kultur und Kommunikation in verschiedenen sozialen Kontexten, Kultur- und Medientheorie, Wahrnehmungstheorie, ästhetische Erfahrung und Bildung, Ästhetik und Ästhetisierung der Lebenswelt, Medien- und Kulturindustrie, Gender und Medien, Interkulturelle Ästhetik, Kommunikation und Medien.

Kolloquien „ästhetisch-wissenschaftliches Arbeiten"

Im Kolloquium können Studierende, die ihre Diplomarbeit in ästhetisch-wissenschaftlicher Form (Video, CD, Website, Ausstellung, etc.) entwickeln wollen, Ansätze und Herangehensweisen erarbeiten:

1.  Inhaltliche Konzeption der Produktion: Theoretisch-praktischer Ansatz

2.  Ästhetisch-mediale Konzeption: Gestaltung (Form-Inhalt)

3.  Philosophisch-mediale Selbstreflexion: Möglichkeiten und Grenzen des Mediums

4.  Sozial-pädagogischer Kontext der Produktion: Bezüge zu sozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern und Fragestellungen

Studienbereichsübergreifende Seminare und Veranstaltungen

Das Thema „Medien" als Querschnittsthema im Studiengang Sozialpädagogik wird besonders deutlich in studienbereichsübergreifenden Veranstaltungen und Seminaren  wie z.B. „Das Internet als neuer Kultur- und Sozialraum", „Medien-Sozialisation", „Mixed-reality Lernumgebungen", Globalisierung von Medien, Kommunikation und Kultur etc.,  in denen die aktuellen Prozesse gesellschaftlicher Technologisierung thematisiert in ihrer unmittelbaren  Bedeutung für Sozialisationsprozesse, soziale und kulturelle Arbeits-, Lebens- Bildungs- und Kommunikationsformen kritisch reflektiert werden.