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Ästhetische
Konstellationen. Neue Medien, Kunst und Bildung (2001/2003/2007))
Wissenschaftliches Forschungsprojekt zu den aktuellen Prozessen
gesellschaftlicher Technologisierung und
ihrer Auswirkungen auf soziale und ästhetische Erfahrungsformen und ihrer Bedeutung für Konzepte von Bildung, Sozialer Vermittlung und künstlerischem Arbeiten.
Inhalte und Forschungsfragen:
Der Prozess gesellschaftlicher
Technologisierung eröffnet bisher unbekannte Gestaltungsspielräume, dennoch, so
die These, finden sie jedoch gegenwärtig eher in "uneingelösten
Versprechungen" des Technischen, bzw. in (multi-)medialen
Bildungsansätzen, die sich funktional auf technisch-instrumentelle Vorgaben
beschränken.
Um diese Ansätze zu
überschreiten, setzt die aktuelle Forschungsarbeit auf eine kritische
Reflexion der immanenten ästhetischen Gestaltungspotentiale der neuen Medien.Die Gestaltung
medientechnologischer Vermittlungsformen wird als zugleich ästhetisches und
bildungstheoretisches Problem untersucht.
Daraus ergibt sich eine doppelten
Perspektive, indem einerseits aktuelle künstlerische Arbeiten untersucht
werden, zugleich aber auch die Ergebnisse künstlerisch-medialer Forschungen
sowie die Reflexion ihrer technologisch-ästhetischen Verfahren miteinbezogen
werden, um sie in ein spannungsreiches Verhältnis zu bildungstheoretischen und
-praktischen Fragen zu setzen.
Dabei konzentriert sich die Forschungsarbeit vor allem auf die kritischen Impulse, die Bruchstellen und
Überschreitungsperspektiven, die die neuen Technologien in gestaltender
Perspektive im gesellschaftlichen System eröffnen.
These ist: „Kritisch-ästhetische
Bildung gewinnt heute Gestalt als konstellierende ästhetische Bildung".
Entsprechend durchzieht die Idee der Konstelllation den gesamten Aufbau des
Forschungsprojekts.
In einem Dreischritt wird der
Begriff der Konstellation (Adorno, Benjamin) zunächst philosophisch entwickelt,
am Künstlerischen in Theorie und Praxis aufgenommen und anschließend in ihrer
pädagogische Relevanz entfaltet.
Als Handlungsperspektive ergeben
sich dabei ästhetische Konstellationen und Bildungsprozesse, die eine
(Re)Kontextualisierung, genauer: eine Neu-Verortung im Spannungsgefüge von
sozialem Raum, individueller Biografie, Leiblichkeit und Materialität notwendig
machen:
Ästhetische Bildung gewinnt entsprechend heute Gestalt als Bildung in Passagen.
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Künste.Medien.Bildung
Ein Forschungsprojekt vom gefördert vom Bundesministerium für Forschung und Bildung zur Vermittlung multimedialer Gestaltungskompetenz. Initiiert vom Institut für Bildung und Kultur in Remscheid.
Als Ergebnis des Forschungsprojektes Künste.Medien.Bildung ist eine umfangreiche Lerneinheit zum Thema "Multimediale Gestaltungskompetenz" erschienen.
Unterstützt von zahlreichen Videofilmen, Bild- und Tonmaterial wird auf dieser DVD gezeigt, wie sich aus der Tradition der einzelnen Kunstsparten, Tanz, Musik, Film, Bildende Kunst, Theater... mit Hilfe neuer digitaler Technik neue, multimediale Produktions- und Gestaltungsformen entwickeln.
Die Gestaltungsprinzipien, die von Fachleuten aus einzelnen Kunstsparten erforscht und analysiert werden, sind in dieser Veröffentlichung (Buch und DVD) zu einem Curriculum zusammengefasst.
Anhand von 10 verschiedenen Lernzugängen werden Vermittlungs- und Lehr-Lernmöglichkeiten vorgestellt. Technische Tipps, Software, Literaturhinweise, Internetlinks und ein umfangreiches Archiv komplettieren dieses Kompendium. Buch und DVD kann beim IBK bestellt werden.
Online Lernmodule für die medienkünstlerische Weiterbildung Fraunhofer Institut (2003)
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Artespace
Ein bundesweites interdisziplinäres handlungsorientiertes Forschungs-Projekt zum Thema
"Kulturell-ästhetische Medienbildung" (2003-2005)
Die Verbreitung der digitalen Medien verändert
unsere gewohnten Wahrnehmungsweisen. Die Sicht auf die Weltbilder kann durch
Medien manipuliert bzw. verändert werden. Medienprodukte sind aber immer auch
„ästhetisch" , d.h. sinnlich wahrnehmbar und mehr oder weniger gestaltet. Sie
lösen Emotionen und Erkenntnisse aus, sie steuern Wissen und Motivation. Sie
ermöglichen auch die „Schulung und Bildung der Sinne" für das Wahrnehmen,
Erkennen und Lernen
(vgl. u.a. Pazzini, K.: Expertise „Kulturelle Bildung im Medienzeitalter",
1999).
KünstlerInnen beschäftigen sich heute und immer mehr
mit diesen Phänomenen, sie arrangieren Konstellationen (Seelinger, Anette,
Ästhetische Konstellationen, München 2003) und lassen dabei „hybride"
Strukturen entstehen, die unterschiedliche Kunstsparten miteinbeziehen
Im Bildungsbereich, vor allem in der kulturellen und
künstlerischen Medienbildung wird nach wie vor nach Konzepten gesucht, wie neue
Medien hinzugezogen und sowohl als Unterstützer für Lernumgebungen wie auch als
eigene Lerninhalte eingesetzt werden können.
Lösungen sind dabei jedoch noch nicht gefunden. Die
Softwarebranche produziert für die „Masse" und für kommerzielle Verwertung, der
Bildungsbereich, insbesondere für Kinder und Jugendliche, wird dabei nur
marginal bedient, bzw. nur in Formen vermarktbarer Produkte. Die daraus
resultierende Diskrepanz, ist sowohl ein Potential, eine Chance wie auch ein
Hindernis, ein Problem.. In der Medienkunst, bzw. im Rahmen von multimedialer
Kunst werden jedoch elegante Varianten des Umgangs mit eigens dafür
konzipierten multimedialen Installationen aufgezeigt. Diese sind aber nur mit
Unterstützung der Wirtschaft und interdisziplinären Teams realisierbar. Für
kulturell-ästhetische Medienbildung sollte eine ähnliche Entwicklung auch im
Prozess mit PädagogInnen, KünstlerInnen und durchaus auch mit Kindern und
Jugendlichen ermöglicht werden.
Mit künstlerischen
Ausdrucksformen werden Erfahrungs- und Wahrnehmungsmöglichkeiten zwischen
"Sinne und Cyber", zwischen realen und virtuellen Welten, zwischen
authentischer Lebenswelt und den globalen Netzen sowie (unsichtbaren) digitalen
Technologien bearbeitet. Ziel ist es,spielerisch "kulturelle
Medienkompetenz" zu vermitteln.
Das Projekts Artespace wurde
im Münchner Amazon am Deutschen Museum öffentlich präsentiert..
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Medien-Kultur-Bildung
Ein
Forschungs- und
Evaluationsprojekt für die Jugend- und Medienarbeit in HessenDieses Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Entwicklung
innovativer medienpädagogischen Konzeption für die Kinder - und Jugendarbeit
der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau (2002-2003)
"Politisch-kulturelle Bildung im
Stadtteil"
Ein ästhetisch-mediales Forschungs- und Studienprojekt an der Technischen
Universität Darmstadt zur Lebenssituation von Jugendlichen und Erwachsenen im
Stadtteil:
Ein Projekt mit Studierenden der Pädagogik. Konzeptionen zur
politisch-ästhetischen Jugend- und Erwachsenenbildung.
Events und Veröffentlichung der Forschungsergebnisse "Mauern in unserer
Gesellschaft" im Stadtteil, den "Martinsgängen"; sozial-eingreifende mediale
Produktionen, Installationen und Inszenierungen in der Mauerstraße. mehr ......
Forschungs- und Studienprojekt Erwachsenenbildung und Weiterbildung an der Uni Darmstadt
Implementierung des Praxislabor als innovatives
Studienelement an der Universität
Aufbau und Entwicklung des Praxislabors als innovatives Studienelement an
der Technischen Universität Darmstadt Im Mittelpunkt steht die Verzahnung von
wissenschaftlicher Theorie und Praxis in der Erwachsenenbildung.
Interkulturelle, mediale künstlerische politische und kulturelle Fowschungs- und Praxisansätze.
Entwicklung von praxis - und
projektorientierten Bildungsansätze in der Hochschule und Universität.
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